Passend zum Maekong-Problem, hier ein Beitrag aus meiner Mottenkiste:
... Strömungskraftwerke sind eben nicht solche Ökokiller wie Staudämme.
Sie benötigen keine durchgehende Staumaßnahmen (Querverbauung), sondern liegen auf dem Grund eines Flusses und beziehen ihre Energie aus der gegebenen Fließgeschwindigkeit.
Ökologisch bedenklich ist im Grunde genommen jedes von Menschen geschaffene Projekt. Doch manche können sogar sowohl der Wirtschaft als auch der Ökologie nutzen:
Wie in einen anderen Thread zu lesen ist, leidet der Maekong zZ unter extremen Niedrigwasser. Die wohl gängigste Abhilfemaßnahme wäre die Fließgeschwindigkeit mittels Staustufen zu senken. Doch das wäre das Aus für viele Fischarten, die zum Ablaichen entweder zum Meer schwimmen oder in Richtung der Mündungsgewässer.
Strömungskraftwerke liegen jedoch am Flußgrund, und sind für Fische keinerlei Hindernis. Im Gegenteil; da sie die Fließgeschwindigkeit des Wassers verringern würde der Wasserspiegel bei Niedrigwasser stark ansteigen, und bei Hochwasser kaum spürbar. Somit würden Fische und Menschen gleichermaßen profitieren. ...
Hier ist die Patentschrift für Strömungskraftwerke:
http://www.freepatentsonline.com/EP1712785.htmlDarin wird detailliert beschrieben was die Dinger tun und welche ökologischen Vorteile etc. sie gegenüber herkömmlichen Staustufen haben.